Beim Scharfrichter-Haus in der Nähe von  Berchtesgaden handelt es sich um ein historisch bedeutsames Anwesen. Der Scharfrichter war demnach bis Anfang des 19. Jahrhundert dazu da, die Todesstrafen durchzuführen. Hinter dem Haus befindet sich der sogenannte Galgenhügel. Bereits seit vielen Jahren steht das Scharfrichterhaus leer.
Dieses Haus ist seit mehr als 10 Jahren dem Verfall preisgegeben und auch das Dach ist schon teilweise eingebrochen.

Es heißt auch Freimann Lehen (Scharfrichter, Freimann, Henker) von Berchtesgaden. Wann es erbaut wurde konnte ich noch nicht feststellen.

Der Freimann war ein Henker und für alle Grausamkeiten die sich die „Obrigkeit“ (Historisch unterscheidet man zwischen geistlicher bzw. Kirchlicher und weltlicher Obrigkeit) ausdachten, der Handlanger. Er musste Todesurteile wie Hexenverbrennungen wie Hinrichtungen und Folter ausführen und dafür wurde er gut entlohnt.

Das Haus bzw. das Freimannlehen wurde 2023 einem Bauunternehmer verkauft.

Frontansicht des ehemaligen Scharfrichterhauses mit alten Malereien.


Scharfrichter Freimann und Richtertrommler




Bürger aus der alten Zeit.



Oberhalb der Eingangstüre ist die Malerei von Mutter Maria (?)


 

Ludwig IV. (bekannt als Ludwig der Bayer (Ludovicus Bavarus); * 1282 - 1347


MCMVI III


Text auch über die Goldene Bulle unter der Malerei